KIESTAGEBAU AB 2022 in Crivitz !Ob die Firmengruppe „Otto Dörner GmbH & Co. KG“ den Zuschlag bekommt?

Bergwerkseigentum Basthorst, Kiese und Kiessande

Objekt-Nr.:VV76-2450-001915

Kreis: Ludwigslust-Parchim

Gemeinde:Gneven, …

Gemarkung:Vorbeck, …

Flurstück(e):Für Flächen über dem Bergwerksfeld prüfen Sie bitte das separate Angebot der BVVG Landesniederlassung Mecklenburg- Vorpommern.

Objektart:Bodenschätze-Interessenbekundung

Größe:3.398.993 m²

Orientierungswert:Die BVVG ruft zur Bekundung von Kaufinteresse unter Angabe von Preisvorstellungen auf.

Für das Bergwerkseigentum Basthorst, Bodenschatz Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen, möchte die BVVG potentielle Käufer ermitteln und ruft hiermit zur Abgabe von Interessenbekundungen auf.

Das Bergwerksfeld befindet sich in einem durch Endmoränenzüge und Sanderablagerungen geprägt Umfeld, im Bereich des Rinnensanders bei Pinnow. Die Aufsuchungs- und Erkundungsergebnisse aus dem Jahr 1982 lassen bezogen auf das seinerzeitige Produktsortiment des Kieswerkes Pinnow auf Kiessandvorräte von etwa

14-16Mio. t (Trockenschnitt) schließen. Das Bergwerksfeld ist unverritzt.

Es befindet sich östlich des Schweriner Sees bei Pinnow und Crivitz zwischen den Ortslagen Kladow, Augustenhof und Basthorst und ist über die Bundesautobahn A 14, Anschlussstelle Schwerin-Ost, in Verbindung mit der Bundesstraße B 321 und dem örtlichen Straßen- und Wegenetz zu erreichen. Die Entfernung zur Landeshauptstadt Schwerin beträgt etwa 15 km.

Das Objekt

Bergwerkseigentum

Basthorst (Nr. 78/90/27)

Verliehen für den Bodenschatz

9.23, Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen

Größe des Bergwerksfeldes

3.398.993 m²

Rechtliche Einordnung

Aufrechterhaltenes altes Bergwerkseigentum gemäß §151 BBergG

Oberflächennutzung

Die Geländeoberfläche des Bergwerksfeldes Basthorst wird jeweils zu großen Teilen land- und forstwirtschaftlich genutzt.

Bergwerkseigentum der BVVG

Die BVVG macht das Bergwerkseigentum Basthorst, verliehen für den Bodenschatz Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen, hiermit zur Abgabe von Interessenbekundungen für den Kauf bekannt.

Im regionalen Umfeld stehen ebenfalls zum Verkauf das etwa 20 km südöstlich liegende Bergwerkseigentum Parchim/Grebbin und das etwa 25 km nordöstlich liegende Bergwerkseigentum Witzin 2, beide verliehen für den Bodenschatz 9.23, Kiese und Kiessande zur Herstellung von Betonzuschlagstoffen, vgl. gesonderte Prospekte.

Flächen der BVVG

Die BVVG ist am Standort Basthorst Eigentümerin mehrerer landwirtschaftlich genutzter Flurstücke mit einer Fläche von insgesamt etwa 160 ha, die große Teile des Bergwerksfeldes Basthorst überdecken.

Sofern im Zusammenhang mit dem Erwerb des Bergwerkseigentums Basthorst Interesse an diesen und ggf. auch den südlich, westlich und östlich angrenzenden ebenfalls Kiessand höffigen Flächen besteht ,wird die BVVG auf einen entsprechenden Antrag hin prüfen, ob und zu welchen Bedingungen ein Verkauf möglich ist.

Die BVVG ist zudem Eigentümerin der südlich angrenzenden Flächen im Bereich des„ Aufsuchungsfeldes Augustenhof“. Dieses etwa 61 ha umfassende Flurstückslos plant die BVVG-Landesniederlassung Mecklenburg-Vorpommern auszuschreiben, vgl. Webseite der BVVG.

Geologische Verhältnisse

Das Bergwerkseigentum Basthorst befindet sich in einem Verbreitungsgebiet weichselzeitlicher glazifluviatiler Kiessande im Gebiet Vorbeck – Venzkow – Kobrow – Demen östlich des Schweriner Sees. Der Betrachtungsraum liegt in einem Sandergebiet, das der Maximalausdehnung des Pommerschen Stadiums des Weichselglazials als Vorschüttbildung vorgelagert ist.

In diesem Gebiet fand ausgehend von einem Gletschertor der Eisrandlage zwischen Raben Steinfeld-Kritzow-Weberin-Jülichendorf-Kobrow, bei vermutlich Wendorf, ein Schmelzwasserabfluss in südwestliche Richtungen über Basthorst und Pinnow bis nach Peckatel statt. Im Zuge des Schmelzwasserabflusses sedimentierte in der frühen Phase ein ca. 800 m breiter Rinnensander, auf den die Kiessandtagebaue Pinnow-Nord und Pinnow-Süd bauen.

In der späteren Niedertauphase kamen weitflächig kiesig-sandige Sandersedimente zur Ablagerung, wobei der Niedertausander dem Rinnensander auch aufsitzen kann. Der durch mehrere Abfluss- und Sedimentationsrinnen gekennzeichnete Wurzelbereich des Rinnensanders wird im Gebiet Basthorst-Gädebehn verortet.

Die kiesigen Ablagerungen zwischen Basthorst im Nordosten und Sukow im Südwesten sind über eine Länge von 11km nachweisbar.

Untersuchungsstand

Die Lagerstätte Basthorst gilt als gut untersucht.

Sie wurde in den Jahren 1979-1981 im Zuge der Sucharbeiten auf Kies an dem Raum Pinnow-Basthorst zur Versorgung des Kieswerkes Pinnow als Teilfeld Basthorst mit 42 teufen kontrollierten Bohrungen entlang von Profilen im Abstand von300 – 400m und einem Bohrpunktabstand von 200m erkundet. Der Liegendnachweis wurde fast ausnahmslos erbracht. Von den Bohrungen wurden 29 bemustert und Einzelproben untersucht.

Die Lagerstätte Basthorst ist gemäß KOR50 in die höchste Sicherungswürdigkeitsklasse eingestuft, wobei die gesamte Kiessandfolge von durchschnittlich 15m berücksichtigt worden ist.

Verwendungsmöglichkeiten

Die Sandanteile des Lagerstättengebietes Vorbeck – Basthorst können als Füllboden und Bettungsmaterial eingesetzt werden. Die Kiessande lassen sich als Baurohstoffe zu Betonkiesen und Betonkiessanden aufbereiten.

Abbausituation; Bergwerksfeld Basthorst ist unverritzt.

Entsprechend der Position im Stromgeflecht des Sanders variieren die Nutzmächtigkeiten der interessierenden Kiessande zwischen 2 und 20 Metern. Im Durchschnitt wird eine Mächtigkeit von 9 bis 10 Metern erwartet, die typischerweise im kombinierten Nass- und Trockenschnitt gewonnen wird. Hinsichtlich einer etwaigen Aufschluss- und Renaturierungsplanung wird auf die Rubriken RAUMORDNUNG und BESONDERHEITEN verwiesen. Eine Nachnutzungskonzeption, die den touristischen Ansatz der Kommune einerseits und andererseits den Flächenbedarf der Landwirtschaftsbetriebe unterstützt, kann überlegt werden.

Einer rohstoffwirtschaftlichen Nutzung des bewaldeten Feldteils steht das Landesumweltministerium nach Angaben aus dem Jahr 1993 ablehnend gegenüber.

Vorratssituation

Die nach der Methode der waagerechten Blöcke ermittelten Vorräte bezogen auf die qualitativen Anforderungen des damaligen Kieswerkes Pinnow verteilen sich auf folgende Blöcke:

  • Blöcke 1 und 2 im bewaldeten Feldesteil (2.077,8 Tm³ und 2.541,3 Tm³),
  • Blöcke 3 und 4 im landwirtschaftlich genutzten Feldesteil (3.387,1 Tm³ und 962,4 Tm³)
  • einen mit Restriktionen belegten und ausgehaltenen Block 3/4 entlang der Kreisstraße K 114 sowie einen
  • Block 5 auf der bewaldeten Feldesseite nahe der Warnow, der lediglich prognostische Vorräte umfasst (1.490,7 Tm³), – die zu großen Teilen dem Grundeigentum des Flurstückes 126/1 in der Flur 1 der Gemarkung Augustenhof unterfallen, vgl. gesondertes ca. 160 ha umfassendes Flächenlos. Sofern im Zusammenhang mit dem Erwerb des Bergwerkseigentums Basthorst Interesse an diesen und ggf. auch den angrenzenden ebenfalls kiessandhöffigen Flächen besteht, wird die BVVG auf einen entsprechenden Antrag hin prüfen, ob und zu welchen Bedingungen ein Verkauf möglich ist.

Es handelt sich ausschließlich um Vorräte über Grundwasser und außerhalb der nachfolgend genannten Biotope bzw. Vorbehaltsgebiete für Kompensation und Entwicklung, vgl. Rubriken RAUMORDNUNG und SCHUTZGEBIETE.

ÖFFENTLICHE PLANUNG

Landesplanerische Einordnung

Gemäß der Karte der raumordnerischen Festlegungen des Landesentwicklungsplans M- V 2016 befindet sich das Bergwerkseigentum Basthorst innerhalb von Vorbehaltsgebieten für Tourismus und für Trinkwassersicherung. Daneben wird es teilweise von einem Vorbehaltsgebiet für Landwirtschaft erfasst.

Quelle:

Landesentwicklungsplan (LEP)M-V2016,beschlossenam27.05.2016undam09.06.2016inKraftgetreten

Regionalplanerische Einordnung

Im Regionalen Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg wird das Bergwerksfeld Basthorst als Vorrang- oder Vorbehaltsgebiet für die Rohstoffsicherung nicht berücksichtigt. Es liegt innerhalb eines Vorbehaltsgebietes für Tourismus/ Tourismusentwicklung und mit seinem bewaldeten Teil im Stadt-Umland-Raum der Landeshauptstadt Schwerin (Gemeindegebiet Gneven), mit seinem nicht bewaldeten Teil im Vorbehaltsgebiet für die Landwirtschaft (Gemeindegebiet Crivitz). Flächenanteilig untergeordnet sind kleinräumige Vorbehaltsgebiete für Trinkwasser und für Kompensation und Entwicklung dargestellt.

Dem Regionalen Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg vom 31. August 2011 liegen folgende Einschätzungen zugrunde: „Bezüglich des Bedarfs an den Massenrohstoffen Kiessand und Sand wird von der Annahme ausgegangen, dass die durchschnittliche Gewinnungsmenge in den kommenden Jahren stagnieren bzw. zurückgehen wird. In der Bedarfsanalyse des Wirtschaftsministeriums von 1999 wurde für Westmecklenburg ein prognostischer Bedarf an Kiessand/Sand von ca. 7,6 Mio. t pro Jahr ermittelt, der sich bis zum Jahre 2010 gleichbleibend bzw. rückläufig auf ca. 5,8 Mio. t entwickelt. Tatsächlich wurden im Jahre 2006 in der Region Westmecklenburg 6Mio. t Kiessand/ Sand gefördert. Unter Berücksichtigung des Bedarfs sind schließlich nur mit Bergrechten belegte Kiessand/Sand-Lagerstätten und den Sicherungswürdigkeitsklassen S1 und S2 als Rohstoffsicherungsgebiete festgelegt worden mit Ausnahme von nicht privatisierten Bergwerkseigentumsfeldern, die größtenteils noch nicht aufgeschlossen sind und bei denen andere raumordnerischen Belange einer bergbaulichen Nutzung entgegenstehen. Das betrifft die Felder Nieklitz, Basthorst, Twietfort, Golchen und Witzin 2.“

Beispielsweise wurde die Öffentlichkeit in der Süddeutschen Zeitung vom 21.01.2020 folgendermaßen informiert: „Wie aus Daten des Bergamts in Stralsund hervorgeht, nahm die Abbaumenge in Mecklenburg- Vorpommern in den zurückliegenden Jahren spürbar zu. Demnach lieferten die 150 Tagebaue im Nordosten im Jahr 2018 etwa 15,2 Millionen Tonnen Sand und Kies. 2015 lag die Fördermenge noch bei etwa 13 Millionen Tonnen. An die Spitzenwerte der 1990er Jahre, als jährlich etwa 25 Millionen Tonnen auf Baustellen und an den Straßenbau geliefert wurden, reichen die Mengen allerdings nicht heran. Für 2019 waren noch keine endgültigen Angaben vorhanden.“

Quellen:

Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg (RREPWM-LVOM-V) beschlossen am20.07.2011, am 31.08.2011 per Landesverordnung festgesetzt (GVOBl. M-V 2011Nr.17, S. 944) und bekannt gemacht im Amtsblatt M-V Nr.3 am 13.01.2012 sowie 2.Entwurf Teilfortschreibung des Regionalen Raumentwicklungsprogramms Westmecklenburg ,Kapitel Windenergie und Siedlungsentwicklung vom 05.11.2018, BVVG-GIS, Presse im Internet unter Bezugnahme auf amtliche Quellen

Kommunale Planung

Für das zwischen den Ortslagen Basthorst, Augustenhof und Kladow liegende Bergwerksfeld Basthorst sind mit Ausnahme der Verbindungswege und der sie begleitenden kommunalen Ver-und Entsorgungsanlagen (Wasser, Abwasser, Telekommunikation) keine kommunalen Planungen bekannt. Das Bergwerksfeld Basthorst ist im Flächennutzungsplan der Stadt Crivitz dargestellt.

Quellen:

BVVG-GIS: TK Webseite des Amtes Crivitz, Abfrage zuletzt im März 2021: Flächennutzungsplan der Stadt Crivitz, Gemeinde Gneven ohne Flächennutzungsplan

SCHUTZGEBIETE / BELASTUNGEN

Trinkwasserschutz

Das Bergwerksfeld Basthorst liegt innerhalb eines im Landesraumentwicklungsprogramm für Mecklenburg-Vorpommern ausgewiesenen Vorbehaltsgebietes für die Trinkwassersicherung. Gleichwohl ist nach den Angaben des Umweltkartenportals des Landes Mecklenburg-Vorpommern von ausgewiesenen Trinkwasserschutzgebieten nicht betroffen. Allerdings ist das Bergwerksfeld am südlichen Feldeckpunkt bei Kladow geringfügig von der Schutzzone III um das Wasserwerk von Kladow betroffen.

Quellen:

BVVG-GIS: Layer „Regionale Raumentwicklungsprogramme MVP“, Umweltkartenportal des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Internetseite des Landesamtes für Umwelt, Naturschutzund Geologie (LUNG), Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg , Flächennutzungsplan der Stadt Crivitz

Naturschutz

Das Bergwerksfeld Basthorst liegt im Naturparkgebiet „Sternberger Seenland“ östlich des FFH-Gebietes „Warnowtal mit kleinen Zuflüssen“, das den Feldesteil um den westlichen Feldeseckpunkt geringfügig erfasst.

Das Warnowtal ist im Naturparkplan „Sternberger Seenland“ als Geotop „Erosionstal der Warnow” (Durchbruchtal) gelistet. Daneben befindet sich ein Trockenbiotop etwa mittig auf dem Flurstück 140 in der Flur 1 der Gemarkung Augustenhof und sind mehrere kleinräumige schützenswerte Objekte im bewaldeten Teil des Bergwerksfeldes dargestellt:

  • 1 Trockenbiotop (etwa mittig auf dem Flurstück 140 in der Flur 1 der Gemarkung Augustenhof). An dieser Stelle liegt ein Geotop des Landes Mecklenburg- Vorpommern, der „Findling Gädebehn”. Gemäß den Angaben des Landesamtes für Umwelt und Naturschutz schließt der Schutz von Findlingen deren Umlagerung im Einzelfall nicht aus.
  • 2 Feuchtbiotope (Duwelsee und etwas nördlicher ein weiteres in der Nähe) und
  • 3 Gewässerbiotope (Schustermoor und etwas östlicher zwei Weitere in der Nähe).

Quellen:

BVVG-GIS : Layer BfN-Schutzgebiete 2021,Umweltkartenporta des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Internetseite des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG), Regionales Raumentwicklungsprogramm Westmecklenburg, Flächennutzungsplan der Stadt Crivitz, Naturparkplan „Sternberger Seenland”, Band II-Daten-und Fakten.

INFRASTRUKTUR / ERSCHLIEßUNG

Verkehrswege

Das etwa 10 km östlich der Landeshauptstadt Schwerin und östlich der Schweriner Seen und der Warnow liegende Bergwerksfeld Basthorst ist über das örtliche Wege- und Straßennetz erreichbar. Über die Kreisstraße LUP 14 und die Landstraße L09 besteht in nördliche Richtungen Anbindung an die Bundesstraße B 104 und im Süden bei Crivitz an die B 321, über die weiter die Bundesautobahn A 14, Anschlussstelle Schwerin-Ost erreicht werden kann.

Eine direktere Transportverbindung in südliche Richtungen führt über das örtliche Wege- und Straßennetz via Kladow, Gädebehn und Muchelwitz entlang der südwestlich gelegenen Kiessandgewinnungsstätte Pinnow-Nord nebst der dortigen Infrastruktur zur B 321 und A 14.

Ein überregionaler Radwanderweg führt entlang der bewaldeten Anteile des Bergwerksfeldes Basthorst von der Landstraße L 09 im Norden kommend in Richtung Augustenhof.

Die nächstgelegene Eisenbahninfrastruktur befindet sich 6 km entfernt in Crivitz.

Versorgungsleitungen/-trassen

Das Bergwerksfeld wird nach den vorliegenden Informationen straßenbegleitend von Wasser-, Abwasser- und Telekommunikationsleitungen gequert, die teilweise dinglich gesichert sind bzw. für die Gestattungsverträge bestehen, vgl. Informationen zu den seitens der BVVG separat verfügbaren Flurstücken und dem Flächennutzungsplan.

Darüber hinaus queren mehrere 20-kV Elektrofreileitungen das Bergwerksfeld nicht straßenbegleitend.

BESONDERHEITEN

Dauerhafte Beschränkungen

Die den geltenden Standards entsprechenden Abstände zu schützenswerten Objekten, Ortslagen und öffentlichen Straßen sind einzuhalten.

Erweiterungsmöglichkeiten

Die rohstoffgeologisch untersuchte Kiessandlagerstätte erstreckt sich über das Bergwerksfeld Basthorst hinaus in sein großräumiges Umfeld, vgl.Quelle[1] zur Rubrik LAGERSTÄTTE. Das Bergwerksfeld Basthorst bildet die Fortsetzung des großräumigen Kiessand-Höffigkeitsgebietes Pinnow südlich der Warnow und liegt im Südwesten des großräumigen Kiessand-Höffigkeitsgebietes Basthorst nördlich bzw .östlich der Warnow , vgl.in derKOR50.

Landwirtschaftliche Nutzungsinteressen

Für einige das Bergwerksfeld überdeckenden Flächen liegen der BVVG Kaufanträge von landwirtschaftlichen Betrieben vor. Die BVVG informiert hiermit über das im Rahmen ihrer Ackerlandausschreibungen in der Gemarkung Kladow zum Ausdruck gekommene intensive landwirtschaftliche Interesse an Flächen im Sandergebiet des Betrachtungsraumes, darunter u.a. von Junglandwirten und Tierproduktionsbetrieben.